Mont Saint-Michel mit der neuen Zugang



Unterwegs zum Mont Saint Michel

 

Man hat sich informiert, kennt ihn, meint man. Es gab da die Reportage im Fernsehen, der Reiseführer wurde studiert. Nun fährt man auf ihn zu. Schon von weitem ist er sichtbar und wird immer präsenter. Die Ansicht wechselt ständig. Der Mont Saint Michel zwischen Bäumen, hinter einer Wiese, schaut zwischen Schafen hervor. Die Konturen werden schärfer, man erkennt inzwischen Details, fährt näher heran und irgendwann parkt man das Auto.

Man kennt ihn, meint man. Doch je näher man kommt, erfasst einen dann doch die Ehrfurcht. Man hat sie vor sich, die Geschichte, die alten Gebäude, von festen Mauern umgeben. So direkt vor ihm bekommt man tatsächlich Gänsehaut.

Dann geht es durch das Tor. Es ist Juni, noch keine Saison. Die Straßen allerdings sind dicht gefüllt. Doch zunächst vorbei an den bunten Shops, zielstrebig bergan bis hoch auf den Platz vor der Kirche. Weit kann man hier schauen. Es ist Ebbe, der feine Sand scheint kein Ende zu nehmen.

Man reiht sich ein in die Warteschlange und dann beginnt eine Besichtigung, die man nicht mehr vergisst. Der Mont Saint Michel nimmt einen gefangen. Man ist beeindruckt und jetzt, rückblickend auf den Besuch, zieht es mich wieder sehr dorthin. Er ist etwas Besonderes.

Ralf Hartmann