Eygalières



Bild: Bilck auf den Bergfried in Eygalières
Bilck auf den Bergfried in Eygalières

Ein Restaurant was mir von Freunden empfohlen wurde, was ich aber noch nicht kenne.

http://www.souslesmicocouliers.com/



Bild: Eygalières
Bild von Teja Heidenreich

Sehenswürdigkeiten und Beschreibung Eygalières

Der kleine Ort Eygalières liegt am Fuße der Alpillles. Mit seinen winkligen Gassen liegt er terrassenförmig an einem Hügel. Er wird begrenz von einem alten Bergfried. Der Ort hat es verstanden seinen authentischen Charme mit seinen wunderschönen Steinhäusern zu bewahren, die fast immer von einem Hauch grünen und duftenden Blumen eingerahmt sind. Von hier wurde von den Römern das Wasser nach Arles geleitet. Nahe dem Ort, in Richtung Orgon, liegt die Chapelle St-Sixte aus dem 12. Jh. Die romanische Kapelle wurde auf den Fundamenten eines antiken Tempels errichtet. Von hier und von der Anhöhe des Ortes hat man einen schönen Ausblick auf die Alpilles, die als Wandergebiet bekannt sind. In Eygalières findet man deshalb auch viele Wanderer. Auch der wöchentliche Markt am Freitag, ist einen Besuch wert (siehe Bericht unten von Gastautorin Renate Kimmel).

Bild: Blick auf Eygalières im Hintergrund die Alpilles
Blick auf Eygalières im Hintergrund die Alpilles (Bild: Renate Kimmel)
Bild: Eygalières
Schmales Hochhaus im oberen Teil des Dorfes (Bild: Renate Kimmel)
Bild: Eygalières
Glockenturm auf dem Bergfried (Bild: Renate Kimmel)

Bild: Eygalières
Museum in der Chapelle des Pénitents (Bild: Renate Kimmel)
Bild: Eygalières
Madonna auf alter Kapellenruine (Bild: Renate Kimmel)
Bild: Eygalières
idylisches Restaurant (Bild: Renate Kimmel)

Bild: Eygalières
im Ort
Bild: Eygalières
im Ort

Bild: Blick auf das Dorf Eygalières
Blick auf das Dorf Eygalières (Bild: Renate Kimmel)

Chapelle Saint-Sixte

Nahe dem Ort Eygalières in Richtung Orgon, liegt die Chapelle St-Sixte aus dem 12. Jh. Die romanische Kapelle wurde auf den Fundamenten eines antiken Tempels errichtet. Von hier und von der Anhöhe des Ortes hat man einen schönen Ausblick auf die Alpilles, die als Wandergebiet bekannt sind.  Nach dem Vorbau schließt sich das Langhaus an, das von mächtigen Strebepfeilern gestützt wird. Die auf dem Dach sitzende Espadaña hat seit einigen Jahren wieder eine Glocke und wurde mit einem Kreuz aus Schmiedeeisen versehen. Schaut Euch auch auf der Seite hier eine Wanderung zur Chapelle an

Bild: Chapell Saint-Sixte
Chapell Saint-Sixte
Bild: Blick von der Chapell Saint-Sixte auf Die Alpilles
Blick auf Eygalières und die Alpilles
Bild: Chapell Saint-Sixte
Chapell Saint-Sixte

Bild: Chapell Saint-Sixte
Chapell Saint-Sixte
Bild: Blick auf die Alpilles von der Chapell Saint-Sixte bei Eygalières
Blick auf die Alpilles von der Chapell Saint-Sixte bei Eygalières

TIPP:

 

In der Nähe von Eygalièrs gibt es ein hervorragendes Weingut. Mehr Info und Bilder auf dieser Seite.

 

Domaine de la Vallongue, Toute Départementale 24 

13810 Eygalières

Tel: 0033 (0)4 90 95 91 70

www.lavallongue.com


Markttag in Eygalières

Hier füge ich einen Text der Gastautorin Renate Kimmel ein, die diesen Markt mit all seinen Düften, Gerüchen und Eindrücken sehr gut beschreibt. Absolut lesenswert. Alle nachfolgenden Bilder zum Markt sind ebenfalls von Renate Kimmel. Ich sage ihn herzlichen Dank für ihren Beitrag.

Markttag in Eygalières

Freitags ist Markttag in Eygalières. Ein wunderbares Ereignis. Jeder, der laufen kann, ist auf den Beinen,

um seine Einkäufe zu machen. Der ganze Ort summt vor Geschäftigkeit.

Versucht mal, nach 10.00 Uhr irgendwo innerhalb des Ortes einen Parkplatz zu finden. Einen legalen!

Die Provenzalen parken kreuz nund quer, nutzen jede Lücke.

Lücken, die den deutschen Autofahrer die Contenance verlieren lassen und ihm Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Mais pas de panique, tout ira bien.

 

  Doch es ist niemals diese deutsche Hektik, die wir dort finden. Alles läuft mit einer wunderbarer Gelassenheit.

Ein petit café noir im  Le Progrès muß sein, vielleicht auch ein Pichet Rosé oder un petit verre de Pastis.

 

Ein kleines Schwätzchen mit den Nachbarn.

Küsschen hier und Küsschen da. Ça va? Mais oui, ça va bien et tu? Tu vas bien? Zeit scheint keine Rolle zu spielen.

Jeder hat alle Zeit der Welt, die Waren zu begutachten und gründlich zu prüfen.

Schließlich ist das Essen für die Provenzalen eine ernste Angelegenheit.

 

Eines meiner Lieblingsgerichte ist die Ratatouille.

Jede Köchin/jeder Koch im Süden Frankreichs hat dafür ein eigenes Rezept.

Für mich ist die Ratatouille unvergesslich verbunden mit der Üppigkeit der provenzalischen Märkte. Den überbordenden Marktständen in den kleinen Dörfern der Alpilles,

wie in Eygalières, Maussane oder Fontvieille. Aber ganz besonders Eygalières.

Stände, die sich biegen unter dem Angebot an frischem Gemüse und Obst. Auberginen, Artischocken,

Paprika, Zucchini, Zwiebeln und vor allen Dingen Tomaten. Tomaten in allen Farben und Größen.

Sorten, die wir hier schon längst nicht mehr kennen. Melonen in einer großen Vielfalt. Kirschen, Aprikosen und Pfirsiche frisch vom Baum.

Alles von erstklassiger Qualität. Nichts ist abgepackt und alles ist unglaublich frisch.

Nur so sollte man kochen.

 

Frischer Knoblauch, einzeln oder zum Zopf gebündelt, Chilischoten, prall und rot.

Gewürze und essbare Blüten offen in Körben. Stände mit 40 oder 50 Olivensorten, mit Käse aus der Region. Vor allen Dingen Ziegenkäse.

Selbst auf dem kleinsten Markt findet man mindestens 10 Sorten, wenn nicht sogar mehr.

In Saint Rémy gibt es eine Fromagerie, die mindestens 40 Sorten führt. Und dann die Wurststände.

Hartwürste vom Schwein, vom Rind, vom Camargue-Stier, vom Esel. Pur oder mit Rotwein aromatisiert. Gewürzt mit Fenchel, mit Knoblauch, Thymian, Rosmarin, Anis oder Lavendel.

Mit Walnüssen, Haselnüssen, Pistazien oder mit Pinienkernen.

Hier bei uns in Deutschland gibt es so etwas noch nicht mal im Feinkostgeschäft.

Dort unten ist das Standard.

 

Und über allem liegt der Geruch nach gebratenen Hähnchen, gerade eben vom Grillspieß genommen.

Nach Andouilletes grillées, Lammfleisch und Cous Cous, Socca, nach gebratenen Zwiebeln.

Nach frisch gebackenem Brot, Meeresfrüchten und Fisch, nach Blumen und saftigen Himbeeren.

Wer sich da nicht zum Kochen verführen lässt, ist selber schuld.

 

Vielleicht versteht Ihr jetzt, warum ich die Provence so liebe.

Und erliegt ebenfalls dem Charme des Südens.

Und die Ratatouille, von der ich Euch am Anfang erzählt habe?

Ich hoffe, ich habe Euch den Mund wässrig gemacht. Das Rezept findet Ihr auf dieser Seite hier.

Bild: Markttag in Eygalières
Bild: Markttag in Eygalières
Bild: Markttag in Eygalières
Bild: Markttag in Eygalières

Bild: Markttag in Eygalières
Bild: Markttag in Eygalières