Provenzalische Rezepte



Omelette à la brousse

Zutaten für 4 Personen:

 

8 Eier

200 gr. Frischkäse aus Schafsmilch

1 Bund Schnittlauch

6 EL Milch

4 EL Olivenöl

 

Pfeffer und Salz

Ein Rezept, das ich in der Provence kennengelernt habe.

Zubereitung:

 

Den Käse zerbröckeln und mit Salz und Pfeffer besteuen.

Schnittlauch waschen und schneiden.

Die Eier mit der Milch schlagen, Pfeffer und Salz zugeben.

Das Omelett braten.

Wenn die Masse anfängt fest zu werden den Käse und Schnittlauch hinzufügen.

 

Weiter braten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.  


Bild: Rezept Omelette à la brousse
Bild: Rezept Omelette à la brousse

Heute ist dieses Rezept von mir selbst. Eines meiner Omelettes für das Frühstück. Hoffe es schmeckt Euch auch.



Korsischer Schafskäse

Wer Mittwochs den Markt in Buis-les-Baronnies ( Drôme provençale) besucht, trifft dort auf den Stand der Fromagerie Millet mit einem ausgezeichnet Käse-Sortiment( Butter, Joghurt, Creme fraiche) in Bioqualität. 

Dort gibt es sehr feinen Schafskäse aus Korsika (" Feta").

 

 

Rezept für 2 Personen (Glutenfrei)

 

2 zweifingerdicke Scheiben Schafskäse ( "Feta")

Frisch gemahlener schw. Pfeffer

2 Zitronenspalten

4 EL glutenfreie Mehlmischung

6 EL glutenfreies Paniermehl

2 Eier

2 EL Wasser

6-8 EL gutes Olivenöl vierge extra 

Pfanne

 

 

Tipp für Nichtallergiker: Das glutenfreie Mehl kann selbstverständlich gegen ein Weizenmehl ausgetauscht werden, ebenso kann ein gutes herkömmliches Paniermehl verwendet werden.

3 Suppenteller oder Schüsseln aufstellen und der Reihenfolge nach je mit der Mehlmischung, den Eiern und dem Paniermehl befüllen.

Die Eier mit dem Wasser mittels einer Gabel verquirlen.

Eine Pfanne mit dem Olivenöl langsam erhitzen.

Den Schafskäse leicht pfeffern und dann zuerst in der Mehlmischung wälzen, die kurzen Seitenkanten nicht vergessen, dann in Ei und schließlich im Paniermehl.

Der Käse muss komplett umhüllt sein.

 

Anschließend in Olivenöl und mittlerer Hitze goldbraun ausbacken, dabei einmal wenden.

 

Noch ein Tipp: 

Was macht Frau/Mann mit den Resten von Ei und Paniermehl? Die sind doch viel zu schade für den Müll.....

Wenn der Schafskäse fast fertig ist, das restliche Ei neben den Käse gießen und etwas Paniermehl hineinstreuen, verrühren, evtl. einmal wenden.

So entsteht zusätzlich ein knuspriges Omelett, das geschmacklich super als Beilage daherkommt.

 

Den Käse auf einem Salatbett anrichten und mit Zitronenspalten garnieren.

Ein frischer grüner Salat und ein kühler Rosé komplettiert dieses leckere Gericht.

 


Bild: Rezept Korsischer Schafskäse
Bild: Rezept Korsischer Schafskäse

Hinweis: Dieses Rezept ist von der Gastautorin Martina Dürscheid, die auch die Seite "Martinas kulinarisches Südfrankreich" hier mit Ihren Beiträgen bereichert. Dort könnt Ihr mehr über Martina Dürscheid erfahren.



Auberginenröllchen

Zutaten je nach Personenzahl:

 

mehrere  Auberginen

ausreichend Ziegenfrischkäse

Pistazien

Minzblätter

etwas Kreuzkümmel

Salz und Pfeffer

Olivenöl zum Garen

etwas Sesam zum Garnieren

Zubereitung:

 

Wascht die Auberginen und schneidet sie in dünne Streifen.

Bestreicht sie dünn mit Olivenöl

und gebt dann die Gewürze darüber.

Heizt den Ofen auf 200 Grad vor

und legt die einzelnen Scheiben nebeneinander auf Backpapier

auf die mittleren Schiene im Ofen.

 

 

Lasst sie garen, bis sie schön weich sind, 

aber sie dürfen noch nicht auseinander fallen.

MIscht den Ziegenkäse in der Zwischenzeit mit dem Kreuzkümmel und dem Pfeffer,

hackt die Pistazien und die Minze.

Bitte nicht zu fein.

Nehmt die Auberginenscheiben aus dem Ofen, lasst sie abkühlen, 

bis sie nur noch lauwarm sind,

streicht dann den Ziegenkäse darauf 

und bestreut sie mit den Pistazien und der Minze.

Rollt sie zusammen und steckt sie mit einem Spieß fest.

Zum Garnieren könnt Ihr noch ein paar Sesamkörner darüber streuen und ein paar Minzblätter mit auf die Teller geben.

Sie schmecken auch kalt, aber lauwarm sind die Röllchen

am besten.

 

Bon appétit!


Bild: Rezept Auberginenröllchen

Hinweis: Dieses Rezept mit Bildern stammt von der Gastautorin Renate Kimmel. Mehr über die Schriftstellerin, Bloggerin und Hochzeitsrednerin erfahrt Ihr hier auf der Seite der Gastautoren auch zu Ihren 3 Internetseiten.



Tomaten à l´oeuf

 

Aus der ganz einfachen Landküche:

 

Tomaten à l‘oeuf

 

Zutaten: 

4 mittelgroße Tomaten

(Eher Fläche)

Schnittlauch, Kerbel oder Petersilie,

Estragon, Basilikum

4 ganz frische Eier

Salz, Pfeffer

Olivenöl nach Belieben

Oliven nach Belieben

Zubereitung:

 

Tomaten waschen, abtrocknen, Deckel abschneiden, Tomaten mit dem Kugelausstecher aushöhlen. Dann innen gut salzen und kopfüber auf ein Kuchengitter für 30 Minuten zum Entwässern.

Kräuter waschen und kleinschneiden.

Ofen auf 240 Grad vorheizen.

In die Tomaten einen Teil der Kräuter füllen, salzen, pfeffern.

In jede Tomate ein Ei schlagen, salzen, pfeffern, restliche Kräuter und die Tomatendeckel darauf.

In einer Auflaufform 20-30 Minuten mit Oliven garen.

Nach Belieben einige Tropfen Olivenöl darüber geben.

Mit Baguette oder Bratkartoffeln servieren.

Bon Appetit


Bild: Rezept Tomate à l´oeuf
Bild: Rezept Tomate à l´oeuf

Hinweis: Dieses Rezept stammt von der Gastautorin Uli Moritz. Mehr über sie könnt Ihr hier erfahren.



Le Grand Aïoli complet

Zutaten:

4 festkochende Kartoffeln

12-16 kleine Möhren

500g grüne Bohnen

1 kleiner Blumenkohl etwa 300g

4 Eier ODER/UND ausreichend Fisch

z.B. Kabeljau.

3 TL Oliventapenade

1 TL Senf

Bild: Rezept Aïoli
Aïoli

Zubereitung:

Zubereitung etwa 30 Minuten

Kochzeit etwa 30 Minuten

Für die Aïoli:

4 frische Knoblauchzehen

feines Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

2 frische Eigelb

400ml gutes mildes Olivenöl ( z. B. Variété Tanche aus der Region um Nyons)

GANZ WICHTIG: Olivenöl und Eier müssen Zimmertemperatur haben, ansonsten gerinnt die Aïoli. 

Zuerst wird die Aïoli zubereitet.

Den gepressten Knoblauch in einer Schüssel mit einer kleinen Prise Salz verrühren. Pfeffer nach Geschmack und die Eigelbe hinzufügen. Etwa 2 Minuten mit dem Schneebesen verrühren, bis eine wirkliche Masse entsteht. 5 Minuten ruhen lassen.

Das Olivenöl vorsichtig tropfenweise unterrühren und sobald die Soße fest wird, das Öl in feinem Strahl zugießen.

Stets in derselben Richtung weiterrühren. Die fertige Aïoli  miss dick und fest sein.

Mit Salz une Pfeffer abschmecken.

Zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

 

Alle Gemüsesorten putzen. In Salzwasser separat kochen. Die Kartoffeln gründlich abbürsten und ungeschönt ebenfalls kochen.

Gemüse und Kartoffeln sollten nicht zu weich sein.

 

Eier: Gleichzeitig mit dem Gemüse die Eier etwa 8- 10 Minuten kochen. Abschrecken, aber nicht pellen.

 

FISCH: Für den Fisch etwa 20 Minuten einplanen.

Den Fisch leicht salzen und pfeffern und mit einer Melange aus der Tapenade und dem Senf bestreichen.

Den Fisch bei etwa 190 Grad in den Backofen geben.

 

Alles zusammen, mit der Aïoli auf einer Platte anrichten.  

Das Gericht wird handwarm gegessen.

Bon Appétit. 


Bild: Rezept Aïoli
Aïoli complet

Hinweis: Dieses Rezept ist von der Gastautorin Martina Dürscheid, die auch die Seite "Martinas kulinarisches Südfrankreich" hier mit Ihren Beiträgen bereichert. Dort könnt Ihr mehr über Martina Dürscheid erfahren.



Ragoût de Lapin

Bild: Rezept Hasenragout
hier im Bräter

Zutaten:

4 Hasenkeulen (800 – 1000 gr)

2 Zwiebeln

2 Möhren

2 EL Butterschmalz

Salz, Pfeffer

1 EL Tomatenmark

150 ml trockener Weisswein

700 ml Wasser

3 TL Gemüsebrühe (Instant)

einige Zweige Thymian

100 gr Sahne

evtl. dunkler Soßenbinder 


Zubereitung:

Fleisch von Knochen lösen und in Streifen schneiden.

Zwiebeln und Möhren schälen und fein würfeln

Butterschmalz erhitzen, Fleisch darin anbraten,

mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen,

Zwiebeln und Möhren kurz braten.

Fleisch wieder zugeben und Tomatenmark einrühren,

kurz anschwitzen, mit Weisswein ablöschen, kurz aufkochen.

Wasser zugießen, aufkochen und Gemüsebrühe einrühren,

Thymian zugeben, ca. eine ¾ Stunde schmoren.

Sahne zufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken,

die Soße evtl. mit Soßenbinder binden.

 

Beilagen ja nach Belieben. 

Bon Appetit

Bild: Rezept Hasenragout
Wir hatten beim letzten mal Reis als Beilage

Hinweis: Dieses Rezept hat meine liebe Frau Marianne in der Provence von einer Freundin bekommen und schon mehrfach damit begeistert. Mehr zu Marianne findet Ihr hier.



Pfirsich Lavendel Crumble

 

 

Ihr braucht für 4 Personen

1 Pfirsich pro Person

50g Butter

80g Mehl

80g Zucker

1 TL Lavendelblüten

20 g gehackte Mandeln

Bild: Rezept Pfirsich Lavendel Crumble

Die Haut der Pfirsiche kreuzweise einritzen und dann für 2 Minuten in kochendes Wasser legen. So könnt Ihr die Haut ganz einfach abziehen. Danach schneidet Ihr sie in kleine Würfel und gebt sie jeweils in 1 ausgebutterte feuerfeste Form. Aus dem Mehl, der Butter, dem Zucker, den Mandelsplittern und dem kleingeriebenen Lavendel knetet Ihr dann eine bröselige Masse und gebt sie über die Pfirsichwürfel. Dann ab damit in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen und ca. 15-20 Minuten backen lassen.

Bild: Rezept Pfirsich Lavendel Crumble

 

Hinweis: Dieses Rezept mit Bildern stammt von der Gastautorin Renate Kimmel. Mehr über die Schriftstellerin, Bloggerin und Hochzeitsrednerin erfahrt Ihr hier auf der Seite der Gastautoren auch zu Ihren 3 Internetseiten.



Ratatouille mit Hackbällchen

Bild: Rezept Ratatouille
Ratatouille in der Pfanne
Bild: Rezept für Ratatouille mit Hackbällchen
Fertiges Gericht, Ratatouille mit Hackbällchen

Ihr braucht dafür

1 kg Zucchini

1 kg Auberginen

1 kg Paprika (rote, gelbe, grüne)

1,5 kg reife Tomaten

500 g Zwiebeln (ich nehme am liebsten rote)

4 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

Olivenöl

Nicht erschrecken, das ist für einen riesigen Topf, weil ich Ratatouille oft mache, wenn ich Gäste habe. Es reicht für 8 normale Gäste oder 4 Wanderheuschrecken.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Gemüsesorten bis auf die Tomaten einzeln in einem großen Bräter in Olivenöl anbraten und ein paar Minuten garen lassen. Herausnehmen, an die Seite stellen, die nächste Sorte braten. Wenn alle Gemüse angebraten sind, alle zurück in den Bräter geben. Salzen und pfeffern, die Kräuter dazu geben.

Kommen wir jetzt zu den Tomaten. Normalerweise müsstet Ihr die Tomaten häuten und entkernen, bevor Ihr sie in den Topf gebt. Ich mache es mir einfacher, ich schneide sie in Stücke, gebe sie in ein Sieb und hänge dieses Sieb in den Topf. So lasse ich die Tomaten mitköcheln und kann sie nach einer Weile, wenn sie gar sind, einfach durch das Sieb in die Ratatouille streichen.

Meine Freunde lieben Hackbällchen zur Ratatouille. Ich brate sie nicht separat, sondern lasse sie im Bräter zusammen mit dem Gemüse gar ziehen.


Hinweis: Dieses Rezept mit Bildern stammt von der Gastautorin Renate Kimmel. Mehr über die Schriftstellerin, Bloggerin und Hochzeitsrednerin erfahrt Ihr hier auf der Seite der Gastautoren auch zu Ihren 3 Internetseiten.



Tomatentarte mit Parmesanboden

Für den Teig 

300 g Mehl

150 g Butter

etwas Salz 

kaltes Wasser 

 

Für den Belag   

verschiedene Tomatensorten von klein bis mittelgroß, 

je mehr, je bunter, je besser

frischen Thymian

ca. 100 g frisch geriebenen Parmesan

Salz und Pfeffer 

1 sehr fein gehackte mittelgroße Knoblauchzehe 

 

Der Teig ist ganz einfach zuzubereiten. 

Schneidet die Butter in kleine Stückchen 

und vermischt sie nach und nach mit dem Mehl.

Etwas Salz hinzugeben und nach und nach etwas Wasser.

Genau so viel, dass der Teig geschmeidig wird.

Alles gründlich durchkneten, dann zu einer Kugel rollen und 30 Minuten ruhen lassen.

In dieser Zeit könnt Ihr die Tomaten waschen

(ich lasse sie normalerweise ganz, weil das schöner aussieht),

den Parmesan reiben, Thymian und Knoblauch fein hacken.

 

Dann legt Ihr die Teigkugel zwischen Frischhaltefolie und rollt sie aus.

Legt die Teigplatte in die Quicheform und lasst ein gutes Stück Teigrand überstehen.

Stecht den Boden mit einer Gabel gleichmäßig ein,

sodass er keine Blasen wirft.

Lasst ihn im vorgeheiztem Backofen bei 180 Grad 10 Minuten vorbacken.

 

Bild: Rezept Tomatentarte mit Parmesanboden
Tomatentarte mit Parmesanboden

In dieser Zeit vermischt Ihr Parmesan, Knoblauch und Thymian.

Streut alles, bis auf einen kleinen Rest, gleichmäßig auf den Boden. 

Verteilt darauf in einem schönen Muster die Tomaten,

salzt und pfeffert sie und gebt den Rest Parmesanmischung darüber.

Und dann geht es wieder ab in den Ofen

und zwar solange, bis die Tomaten gar sind.

Bon appétit!!


Hinweis: Dieses Rezept mit Bildern stammt von der Gastautorin Renate Kimmel. Mehr über die Schriftstellerin, Bloggerin und Hochzeitsrednerin erfahrt Ihr hier auf der Seite der Gastautoren auch zu Ihren 3 Internetseiten.



Flan provenzalisch

Zutaten fürFlan ohne Boden

1400 ml Milch 3,5%

400 ml Sahne

6 Eier

4 Eigelbe

360 g Zucker

160 g Maizena bzw. Maisstärke

2 große Vanilleschoten oder Vanillepaste von Dr. Oetker

1 Prise Salz

40 g Butter

(optional könnt Ihr etwas Orangenlikör oder abgeriebene Schale einer Bio-Orange dazufügen, sehr lecker!)

Zubereitung:

Die Milch und die Sahne zusammen mit der Vanille unter Rühren aufkochen lassen.

(Falls Ihr Euch für die aromatisierte Variante entscheidet, jetzt die abgeriebenen Schale der Orange hinzufügen. Falls Ihr Likör nehmen wollt, lieber etwas später, wenn Ihr die aufgekochte Masse vom Herd nehmt.)

Zum Abkühlen ein paar MInuten an die Seite stellen.

In der Zwischenzeit die Eier, das Eigelb, die Prise Salz und den Zucker verrühren. Langsam die Maisstärke dazugeben.

Langsam und in kleinen Mengen nun die Vanillemilch und die Butter hinzufügen.

Alles gut verrühren.

Dann die Masse zurück auf den Herd geben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen.

1 Minute kochen.

Vom Herd nehmen und mit Frischhaltefolie bedecken. Die Folie sollte direkt auf der Creme liegen, dann gibt es keine Haut.

Auskühlen lassen.

Noch einmal gut durchrühren, bis die Masse schön glatt ist.

In eine gefettete Springform geben und bei 175 Grad ca. 50 Minuten backen lassen.

Et voilà.

Bon appétit!


Hinweis: Dieses Rezept mit Bildern stammt von der Gastautorin Renate Kimmel. Mehr über die Schriftstellerin, Bloggerin und Hochzeitsrednerin erfahrt Ihr hier auf der Seite der Gastautoren auch zu Ihren 3 Internetseiten.



Provenzalisches Knoblauchhuhn

Zutaten:

1 französisches Poulet Jaune (Maishuhn), Label Rouge

wichtig: ein gutes Huhn kein TK, kein Discounter oder

Supermarkt

1 geviertelte Zitrone

Salz, Pfeffer

Thymian und Rosmarin

gutes Olivenöl

1/4 Weisswein

 

Eine geviertelte Zitrone, Salz, Pfeffer,

Thymian und Rosmarin in den Bauch,

außen würzen,Rosmarin und reichlich Knoblauch dazu,

(halbe bis eine Knolle/Person)

Olivenöl und 1/4 trockener Wei?wein dazu

Deckel drauf und Backofen auf 200 ° vorheizen

wenn Bräter drin ist, auf 130 ° runter.

           Den Bräter ganz unten im Backofen einsetzen.

Nch 5 Stunden sollte der Vogel gut sein, 

Monster brauchen etwas länger.

Ca. 10 Minuten vor dem Ende, Deckel ab und

Oberhitze einschalten. 

Dann die Zitrone aus dem Bauch ausdrücken.

Der Sud ist oberköstlich. Evtl. noch kurz

übergrillen. Der Knoblauch wird ganz weich,

mild und süßlich.

Er lässt sich leicht aus der Pelle drücken.

Dazu passen Kartoffeln, unten in den Bräter gelegt

und mitgegart. Baguette oder Fougasse.

Reste gehen gut mit Nudeln.

Bon Appetit!!

Ich habe bei Petra nachgefragt, ob das mit den 5 Stunden stimmt. Sie hat mir ausdrücklich diese Zeit bestätigt und ich würde es nie mehr anders machen

Bild: Rezept Provenzalisches Knoblauchhuhn
Provenzalisches Knoblauchhuhn
Bild: Rezept Provenzalisches Knoblauchhuhn
Bild: Rezept Provenzalisches Knoblauchhuhn

 Hinweis: Dieses Rezept stammt von Petra Falderbaum die oft in Frankreich ist. Mehr zu Ihr findet Ihr hier.



Caille a l´Abbaye de Sénanque

Bild: Rezept Caille a l´Abbaye de Sénanque
Caille a l´Abbaye de Sénanque

Ein Typisches Gericht der Provence aus dem Kochtopf der Mönche der Abbaye de Sénanque in Gordes.

Zutaten für 4 Personen

Olivenöl

1 Knoblauchzehe

800 gr. vorwiegend festkochende Kartoffeln

Fleur de Sel

30 Stck. Wachholderbeeren

500 gr. Sahne

4 Wachteln

8 Scheiben ger. Speck/Bacon

Eine Auflaufform mit Olivenöl ausreiben.

Eine Knoblauchzehe schälen, dazu drücken und gleichmäßig im Öl verteilen. 

800 gr. vorwiegend festkochende Kartoffeln schälen, in Dünne Scheiben schneiden und in der Form schichten.

Fleur de Sel und 30 Wacholderbeeren im Mörser

zwerquetschen und 3/4 über die Kartoffeln streuen.

500 gr. Sahne angießen und im 220 ° vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten vorgaren.

4 Wachteln halbieren, rundum mit dem restlichen Wacholdersalz bestreuen.

Um jede  1/2 Wachtel eine Scheibe geräucherten Speck/Bacon wickeln,

auf die Kartoffeln legen und weitere 20 bis 30 Minuten garen. 


Hinweis: Dieses Rezept hat meine liebe Frau Marianne in der Provence von einer Freundin bekommen und schon mehrfach damit begeistert. Mehr zu Marianne findet Ihr hier.



Lammkeule vom Sisteronlamm Provenzalische Art

5 Knoblauchzehen

1 Bund Rosmarin, 1 Bund Thymian

2 Lorbeerblätter

2 Zitronen Bio

1 Lammkeule ca. 2,5 kg

4 EL Olivenöl

Butter

Meer-Salz

Pfeffer

3 -4 junge Knoblauchknollen

Den Knoblauch schälen und grob hacken.

Die Zitronen waschen und in Spalten schneiden.

Die Lammkeule rundherum mit 3 EL Olivenöl einreiben und zusammen mit den Zitronenspalten, der Hälfte der Kräuter sowie dem gehackten Knoblauch in einen Plastikbeutel geben, 24 Std. im Kühlschrank marinieren. 

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Marinade von der Lammkeule entfernen.

Die Keule salzen und pfeffern, die Kräuter und die Marinade in eine Auflaufform legen und eine Tasse Wasser zugeben.

Die Keule ca. 30 Minuten mit Butterscheiben und Thymianzweigen braten, bis die Haut Farbe bekommt.

Den restlichen Kräuter zugeben.

Die Knoblauchknollen quer halbieren.

Mit dem restlichen Olivenöl mischen und zu der Keule geben. Die Lammkeule wenden, weitere 45-50 Minuten braten.

Lammkeule am Knochen einstechen: Wenn der Bratensaft klar ist ist sie fertig, ist er blutig weitere 5-10 Minuten braten.

Die Lammkeule aus dem Ofen nehmen, 10 Min. abgedeckt ruhen lassen.

Das Fleisch quer zur Faser vom Knochen schneiden und servieren.

Eine etwas andere Variante ist den Bund Rosmarien nicht zu verwenden sondern nur den Thymian je nach Vorliebe. Zur Lammkeule serviert Ihr am besten Kartoffelgratain und grüne Bohnen.

Bild: Lammkeule vom Sisteronlamm
Lammkeule vom Sisteronlamm

Die Bezeichnung "Lamm aus Sisteron" dürfen nur Lämmer der Schafrassen Mérinos d'Arles, Mourérous und Préalpes du Sud tragen, die von ihrer Mutter mindestens zwei Monate lang in der Region rund um Sisteron gesäugt wurden. Die Lämmer wachsen auf Kräuterwiesenalmen auf, weshalb das Fleisch von besonderem Geschmack ist.

Bild: Fertige Sisteron-Lammkeule mit Thymianzweigen
Fertige Sisteron-Lammkeule mit Thymianzweigen

Hinweis: Dieses Rezept stammt von meiner Frau Marianne. Mehr zu Marianne findet Ihr hier.