Sabrina Kiefner


Bild: Bild der Schriftstellerin Sabrina Kiefner

Ursprünglich wollte Sabrina Kiefner Reitlehrerin werden.

 

Pferde faszinierten sie von klein auf, jedoch schloss sie zunächst eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin ab, nachdem sie als Au-Pair in Paris und in den USA ihre Sprachkenntnisse erweitert hatte.

 

Die französische Kultur hatte sie begeistert, so zog es sie zurück nach Frankreich, genauer gesagt nach Lothringen, wo sie eine Immobilienfirma aufbaute, die sie sieben Jahre lang erfolgreich führte. Nachdem sie es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, jede freie Minute im Reitstall zu verbringen, beschloss die passionierte Wanderreiterin im Alter von dreißig Jahren ihren Kindheitstraum wahrzumachen. In einer langjährigen Ausbildung ließ sie sich zunächst zur Wanderrittführerin ausbilden, dann zur Kutscherin, und – endlich – Reitlehrerin!

 

Ihrer Leidenschaft für Pferde frönte sie auf abgelegenen Bergpfaden in den Schweizer Alpen, in den Lavendelfeldern der Provence, in Italien und an den breiten Strände des Atlantiks, wo sie sich fortan niederließ. Sie beschränkte die reiterlichen Aktivitäten auf die Sommermonate, als sich neue berufliche Perspektiven boten. Fünfzehn Jahre erteilte sie Fremdsprachenunterricht in der renommierten Ingenieurschule in La Rochelle und im öffentlichen Schuldienst und bildete sich an der Universität in Poitiers bis zum Hochschuldiplom für Angewandte Fremdsprachen fort.  

Bild: Bild der Schriftstellerin Sabrina Kiefner
Sabrina Kiefner hoch zu Ross anlässlich eines Fototermin für die Buchklappe von Céleste mit zwei Bauernsoldaten.
Bild: Schriftstellerin Sabrina Kiefner im Interview
Sabrina Kiefner im Interview mit Armand Bérard von Radio DIG zur Herausgabe von Céleste in Frankreich

Seit achtundzwanzig Jahren lebt Sabrina Kiefner mittlerweile in Frankreich. Mit ihrem Mann und dem Kater "Chaussette" wohnt sie unweit der Atlantikküste auf dem Land, wo sie weiterhin ihrem Hobby nachgehen kann. Sie nimmt mit ihrem Friesenwallach im Damensattel regelmäßig an historischen Vorführungen teil und schreibt Artikel für die Vereinszeitschrift des französischen Damensattelvereins. Ihr Interesse für geschichtliche Zusammenhänge wurde im Rahmen dieser ehrenamtlichen Tätigkeiten geschürt und führte letztendlich zu den umfangreichen Recherchen, die in ihrem Roman "Celeste" zum Ausdruck kommen. Ihr Buch erschien 2019 in Frankreich unter dem Titel „Céleste le manuscrit de l'Amazone“ beim Verlag Editions Le Lys et le Lin.

Bild: Bild der Schriftstellerin Sabrina Kiefner
Sabrina Kiefner nimmt regelmäßig an Vorführungen teil
Bild: Sabrina Kiefner mit dem Kollegen  Marc Deborde  bei einer Buchvorstellung
Sabrina Kiefner mit dem Kollegen Marc Deborde bei einer Buchvorstellung

Heute ist sie als Übersetzerin für eine französische Startup tätig und widmet sich weiterhin ihren Recherchen in den Archiven Frankreichs. Ein neues Buch ist auch wieder in Arbeit, diesmal ein Sammelband von zwölf Novellen über vergessene Frauen der Epoche der französischen Revolution.

 

Heimweh befällt sie auch nach all den Jahren noch. Sie fühlt sich nach wie vor stark mit der Heimat verwurzelt, hat sich nie um eine doppelte Staatsbürgerschaft bemüht. Manchmal versucht sie, die Nostalgie mit schwäbischen Hausrezepten einzudämmen. Falls das auch nicht klappt, bleiben immer noch Telefon, skype, Whatsapp oder was auch immer, um die Distanz zumindest virtuell zu überwinden! Sie tut was sie kann, um den Kontakt zu alten Freunden aus Herbrechtingen, wo sie aufwuchs, nicht abreißen zu lassen, und bedauert es so manches Mal, Einladungen zu Familienfesten, runden Geburtstagen oder Klassentreffen ausschlagen zu müssen.

 

Am meisten vermisst sie ihre Eltern und ihre Geschwister, ihre Freunde, das Eselsburger Tal und... Brezeln!            

Sabrina Kiefner ist über Facebook zu erreichen unter: https://www.facebook.com/sabrina.kiefner

Außerdem auf Ihrem Französischen Blog: https://amazone17.wixsite.com/website



Bücher von Autorin Sabrina Kiefner


Bild: Buch CELESTE von Sabrina Kiefner
Bild: Stich zum Buch CÉLESTE von Sabrina Kiefner
Anlässlich Ihres Buches Céleste besorgte sich die Autorin einen historischen Stich, von ca. 1820, den sie selbst colorierte.

CELESTE - Gott und der König

Seiten: 384

Erscheinungstag: 25.9.2020

Verlag: Tredition

ISBN: 9783347121317

Preis: 26,00 (gebundene Ausgabe)

ISBN: 978-3-347-12130-0

Preis: 17,90 (Taschenbuch)

Ebook

Preis: 5,99

 

1793, ganz Frankreich befindet sich im Taumel der Revolution.

Ganz Frankreich ?

Nein! Ein von unbeugsamen Bauernsoldaten bevölkerter Landstrich im Westen Frankreichs leistet den aus Paris entsandten Truppen entschiedenen Widerstand.

An der Spitze einer Kolonne schlecht bewaffneter Bauernsoldaten galoppiert eine Frau im Damensattel: Madame Bulkeley. Ihre Rolle als Anführerin im Bruderkrieg zwischen Anklägern und Fürsprechern der Monarchie bringt die mutige Kämpferin jedoch in eine verzweifelte Lage, aus der es bald keinen Ausweg mehr zu geben scheint.

Diese Romanbiographie beruht auf ausführlichen Recherchen in den regionalen Archiven. Eine bisher unveröffentlichte, authentische Manuskriptsammlung aus dem Jahre 1793 trug zur Entstehung dieses Buches bei. Die in Frankreich lebende Autorin ist passionnierte Reiterin im Damensattel. Sabrina Kiefner hat den Lebenslauf der Lokalheldin und ihrer vier Gatten auf farbenfrohe Weise nachgestellt und in ihrem Erstlingswerk die Schicksale von zwei bedeutenden Frauen kunstvoll miteinander verstrickt. Beide haben zu Lebzeiten eine Pioniersrolle gespielt.

Dieser Historienroman ist für geschichtlich Interessierte und Liebhaber Frankreichs ein Leckerbissen. Schon auf den ersten Seiten gerät der Leser in einen Sog, dem er sich in den folgenden Kapiteln kaum noch entziehen kann.



Bild: Buch Sturzflug von Sabrina Kiefner

Sturzflug

Seiten: 259

Erscheinungstag: 1.8.2020

Verlag: Independently published

ISBN: 9798671684162

Preis: 12,99 € (Taschenbuch)

 

In einem düsteren Kellergewölbe sitzt ein Bärtiger an einem einfachen Holztisch und liest angestrengt im Kerzenlicht. Der Elsässer Marcel wurde 1939 nicht mit den Kameraden aus seiner Ortsdivision in die Wehrmacht integriert, sondern mit weiteren Kriegsgefangenen in einen Viehwagen verfrachtet. Nach langer Odyssee landet er schließlich auf der schwäbischen Alb, als Landwirtschaftshelfer auf dem Gut des Grafen von Stauffenberg. Kurz nach dem fehlgeschlagenen Attentat vom 20. Juli 1944 nutzt Marcel die Abwesenheit der in Sippenhaft genommenen Familie, um unterzutauchen. Bald darauf richtet er sich häuslich im Keller des Lautlinger Schlosses ein. Eines Abends hört er seltsame Geräusche. Wenig später wird er von der Schwägerin seines Hausherrn überrascht. Melitta von Stauffenberg war als einziges Mitglied der Familie wegen ihrer als «kriegswichtig» eingestuften Forschungsarbeiten freigelassen worden. Aus einer spannungsgeladenen, für beide Beteiligten lebensbedrohlichen Situation entsteht zunächst ein Klima berechnenden Misstrauens, das im Laufe des Gesprächs einer Art verwirrter Neugier weicht und sogar in vorsichtige Sympathie umschlägt. Langsam bildet sich aus dieser ungewöhnlichen Zusammenkunft ein freundschaftliches Verhältnis zwischen der Deutschen und dem Franzosen. Eines Tages unterbreitet die Fliegerin dem Elsässer einen Vorschlag. Marcel zögert. Wird er der geheimnisvollen Pilotin sein Schicksal anvertrauen und ihr auf eine Reise ins Ungewisse folgen?