Provence - Occitanie 2019 WOMO-Tour von Peter Hasel


Jura - Gorges du Verdon - Luberon- Arles - Les Baux-de-Provence - Aigues Mortes - Gorges de l´Ardèche - Monts d´Ardèche - Tal des Doubs - Route des Cretes des Voges


Hinweis: Dieser Bericht einer Wohnmobiltour wurde geschrieben und mit Bildern versehen von dem Gastautor Peter Hasel.

16.09.2019

Spät vormittags gings los über die Elsässer Autobahn bis Colmar, dann direkt Richtung Belfort und Besançon in den bergigen Jura bis Baume les Messieurs. Das ist ein schönes Dorf in einem eindrucksvollen Talkessel mit starker Quelle die große Tuff-Felsen geschaffen hat, einer Grottte und einer enorm großen Benediktiner-Abtei Saint Pierre dem Vorläufer für Cluny.

 

Tourenverlauf
Tourenverlauf
Bild: Kalktuffbildung an der Quelledes Dard
Kalktuffbildung an der Quelledes Dard
Bild: Kalktuffbildung an der Quelledes Dard
Kalktuffbildung an der Quelledes Dard
Bild: im Tal von Baume-les-Messieurs
im Tal von Baume-les-Messieurs

Bild: Benediktinerabtei Saint Pierre in Baume-les-Messieurs
Benediktinerabtei Saint Pierre in Baume-les-Messieurs
Bild: Baume-les-Messieurs
Baume-les-Messieurs

Bild: Benediktinerabtei Saint Pierre in Baume-les-Messieurs
Saint Pierre
Bild: Benediktinerabtei Saint Pierre in Baume-les-Messieurs
Benediktinerabtei Saint Pierre in Baume-les-Messieurs
Bild: Benediktinerabtei Saint Pierre in Baume-les-Messieurs
Saint Pierre

Bild: Baume-les-Messieurs
Baume les Messieurs

17.09.2019

 

Weiterfahrt nach Süden über Landstraßen in die Alpen, nach Pont en Royans. Wieder ein äußerst spektakulär an ein Flussufer gebautes Örtchen, leider so überlaufen, dass noch nicht mal ein passabler Parkplatz zu finden war. Wir fuhren deshalb raus zur Grotte von Choranche. Dort auf dem riesigen hochgelegenen Parkplatz kann man ruhig, gratis und mit toller Aussicht parken und übernachten.

18.09.2019

Bild: Pont Royans
Pont en Royans

Noch am Abend haben wir die Umgebung erforscht, sind den Wanderweg hoch zum Grotten- eingang und weiter zur in die Felswand eingelassenen Schaukästen mit interessanten Informationen und Ausstellungsstücken gewandert. Am Morgen danach vor der Öffnung der Höhle noch ein Stück an der Felswand entlang zu einem Aussichtspunkt und sogar einem unterirdischen See.


Auf dem Weg zur Grotte von Choranche

Die Führung anschließend in der Grotte erfolgte nur auf Französisch. Die große Besonderheit hier sind die großen Hallen und die filigranen „Spaghetti-Stalaktiten, und dass hier unterirdisch zwei Flüsse zusammenfließen.

Bild: Grotte von Choranche
Grotte von Choranche
Bild: Grotte von Choranche
Grotte von Choranche
Bild: Grotte von Choranche
Grotte von Choranche

Weiter gings dann über schmale Gebirgssträßchen und unzählige Serpentinen Richtung Sisteron mit der beeindruckenden Zitadelle an der Durance.

 

Bild: Gebirgsstraße nach Sisteron
Gebirgsstraße nach Sisteron

Übernachtung war am Fluss kurz vor Sisteron


Bild: Sisteron
Sisteron

19.09.2019

Die riesige Anlage lange besichtigt und von dort die Aussicht genossen

 

Bild: Sisteron
Bild: Zitadelle von Sisteron
Zitadelle von Sisteron

Nächstes Ziel war die Gorges du Verdon

Bild: Lac de Saint-Croix am Ausfluss des Gorges du Verdon
Lac de Saint-Croix am Ausfluss des Gorges du Verdon
Bild: Gorges du Verdon
Gorges du Verdon

Hier traf mich aber der Schuss der Hexe, so dass wir auf die Fahrt rund rum auf der Route de Cretes verzichteten. Außerdem ist es kaum möglich hier einen freien Stellplatz zu finden.

So übernachteten wir auf dem CP Galetta. Mit Blick auf den See. Dort gibt´s getrennt vom Platzgetümmel ruhige Stellplätze für 10 €/Nacht. Wasser kann auch getankt und entsorgt werden.

 

20.09.2019

 

Richtung „normale“ Provence in die Luberongegend ging´s weiter nach Bonnieux und Buoux.

 

Dort kannten wir aus einer Reise von ca. 12 Jahren ein in der Erinnerung schön gewesenes Lokal in einem ehemaligen Steinbruch, die Auberge des Seguins. Entweder hat sich das aber stark verändert oder die Erinnerung trügt. Es ist nicht mehr sonderlich empfehlenswert, bietet quasi nur kaltes provencalisches „Vesper“ .

Übernachtung dann auf einem schönen freien Stellplatz an der D 232 zwischen Büschen.

 

21.09.2019

Der Markt in Apt ist berühmt und daher auch total überlaufen. Dadurch hat man enorme Probleme überhaupt einen Parkplatz zu finden. Außerdem wird gerade die gesamte Innenstadt umgestaltet, so dass man z. T. durch Baustellen stolpern muss.

 

Ein Abstecher zum Örtchen Sivergues war zwar eine schöne Fahrt, aber der ehemalige freie Stellplatz dort ist so extrem „aufgehübscht“ worden, dass es uns dort nicht gefiel.

Bild: Markt in Apt
Markt in Apt
Bild: Markt in Apt
Markt in Apt

Bild: Ockerbrüche Rustrel
Ockerbrüche Rustrel
Bild: Ockerbrüche Rustrel
Ockerbrüche Rustrel
Bild: Ockerbrüche Rustrel
Ockerbrüche Rusrel
Bild: Ockerbrüche Rustrel
Ockerbrüche Rustel

Den „Colorado“, die ehemaligen Ockerbrüche in Rustrel wollten wir uns dann wieder mal anschauen. Wegen dem journee patrimoine (oder so ähnlich) war der Eintritt frei und auch der Parkplatz. Leider war das Wetter schlechter geworden und wir wurden während des Rundganges dort klatschnass!

 

Über Nacht blieben wir auf dem Parkplatz ganz allein stehen.

22.09.2019

 

 

Das Wetter hatte sich wieder etwas gebessert. Menerbes lag noch am Weg, das haben wir ausgiebig besichtigt. Oppéde le Vieux hätte mich interessiert, aber auf dem Weg dorthin kam auch ein Wegweiser nach L`ísle la Sorgue, ein Ort mit einem riesigen Flohmarkt heute! Leider scheiterte dann dort ein Besuch auch an den Massen und fehlenden Parkmöglichkeiten.

Nachfolgend Bilder von Ménerbes

Weiter über Cavaillon und St. Remy …………….

 

 

 

 

 

……………nach Les Baux-de-Provence:

 

Dort gleich als Erstes geschaut ob die Zufahrt zum bekannten Stellplatz frei ist, und sie war das! Dann runter an die Lumiere Carriere um nach dem Programm zu schauen und rauf auf den Berg für die Nacht.

 

 

Per Internet für den nächsten Tag zwei Tickets gebucht.  

Bild: Les Baux-de-Provence
Les Baux-de-Provence

23.09.2019

 

 

Es wurden Bilder von van Gogh gezeigt, wieder grandios gestaltet durch animierte Überblendungen und Musikuntermalung!

Nachfolgend die Bilder aus den "Steinbrüchen des Lichtes" oder "Carrières de Lumièrs" in Les Baux-de-Provence.

24.09-2019

 

Das Wetter war wieder richtig schön, also blieben wir noch und wanderten gen Osten in die Berge. Südwestlich von Les Baux, in Fontvielle ist ein großer Stellplatz bei der Mühle von Daudet. Dort haben wir lediglich ver- und entsorgt Dazu muss man aber durch die Zahlschranke und bucht damit automatisch einen Tag Aufenthalt für mehr als 20€! Wasser kostet nochmals extra, und nur drum ging´s uns ja! Auf der Weiterfahrt Richtung Arles kommt kurz vor der Stadt die riesige benediktinische Abtei Montmajour, d.h. die restaurierten Ruinen davon.

 

Bild: Abbaye de Montmajour
Abbaye de Montmajour
Bild: Abbaye de Montmajour
Abbaye de Montmajour
Bild: Abbaye de Montmajour
Abbaye de Montmajour
Bild: Abbaye de Montmajour
Abbaye de Montmajour

 Das Restaurant bei der Abtei kann leider nicht empfohlen werden!

Weiter gings durch die Camargue nach Aigues Mortes. Dort ist leider auch kein frei stehen mehr möglich, der offizielle einzige Stellplatz an der SO-Ecke außerhalb der Stadtmauern bietet nichts außer Parkplatz und kostet über 20€!

 

Das Städtchen ist wie überall hier auch noch recht gut frequentiert! Am zentralen Platz des Louis in der Poissonerie + Café Commerce essen wir aber wirklich vorzüglich und auch noch erstaunlich preiswert zu Abend gegessen!

Bild: Saline bei Aigues Mortes
Saline bei Aigues Mortes
Bild: Aigues Mortes
Aigues Mortes
 Bild: Place Saint Louis in Aigues Mortes
Place Saint Louis in Aigues Mortes
Bild: Église Notre-Dame-des-Sablones, Aigues Mortes
Église Notre-Dame-des-Sablones
Bild: Aigues Mortes
süße Verführung

25.09.2019

 

 

Südlich von Aigues Mortes am Meer war ich noch nie, also fuhren wir raus an Le Grau du Roi vorbei Richtung Leuchtturm L´Espiguette bis zum großen Parkplatz mit einer Schranke davor. Dort wären 25 € fällig gewesen! Das war mir die Sache, zumal bei diesem Wetter, nicht wert und wir drehten um Richtung Heimat.

Bild: Camargue
Die konnten wir allerdings in der Camargue noch sehen

Auf der A 9 bis Remoulin, dann auf Landstraßen hoch zur Ardèche ab Pont St. Esprit.

Am Anfang lange Pause direkt am Fluss, dann weiter bis zur Hauptattraktion dem Pont d ´Arc.

Direkt dort ist ein einfacher Campingplatz. Bei der letzten Reise um die gleiche Jahreszeit war schon geschlossen und die Besitzer gerade dabei den Platz winterfest zu machen. Sie ließen uns aber gratis noch auf den Platz als einzige Gäste! So konnten wir damals direkt vorne am Wasser neben dem Felstor stehen.

Dieses Mal war noch offen, einige Camper waren auch noch am Platz, nur der Spitzenplatz war noch belegt. So mussten wir eben ca. 50 m weg vom Arc stehen.

 

Das war immer noch sehr angenehm. Die Nacht wurde mit ca. 20 € berechnet, V+E inklusive.

Bild: Pont d´Arc an der Ardèche
Pont d´Arc an der Ardèche
Bild: Pont d´Arc an der Ardèche
Pont d´Arc an der Ardèche
Bild: Ardèche
Ardèche

26.09.2019

 

Von der Gorge de Ardèche Westende über Aubenas und Privas durch die wilden Monts d ´Ardèche, zur Autobahn südlich Valence ……………………

 

Bild: Die wilden Monts d ´Ardèche
Die wilden Monts d ´Ardèche
Bild: Die wilden Monts d ´Ardèche
Die wilden Monts d ´Ardèche

……..mitten durch Lyon……………………….und dann auf der Landstraße Richtung Bourge en Bresse bis zum Parc des Oiseaux, einem riesigen Vogelpark mit 34 ha Freifläche und vielen begehbaren Volieren.

Auf dem riesigen stark begrünten Parkplatz findet man sogar jetzt trotz vieler „Kollegen“ ruhige Stellplätze gratis, auch zur Übernachtung.

 

27.09.2018

 

Gleich morgens um 9.30h sind wir bei den ersten Besuchern und bleiben bis nach Mittag im Park, ohne wirklich alles gesehen zu haben! Eine toll gemachte und gepflegte Anlage wie man sie höchst selten antrifft. In einer Liga mit den weltbesten Vogelparks wie z. B. Walsrode oder dem Jurong Aviary in Singapur.

 

20 €/Person Eintritt sind da schon durchaus angemessen.!

Bild: Parc des Oiseaux
Parc des Oiseaux
Bild: Parc des Oiseaux
Parc des Oiseaux
Bild: Parc des Oiseaux
Parc des Oiseaux

Bei Poligny wieder rechts ab in den Jura über Salin les Bains zur Source de Lison. Der dort erhoffte Stellplatz ist aber uns auch wieder zu verschlimmbessert aufgehübscht, dass wir wieder von dort weg hoch in die bewaldeten Berge fahren zur Pont Diable. Das ist leider kein Aussichtspunkt sondern eine kühne 80 m hohe Brückenkonstruktion für ein völlig unbedeutendes Vicinalsträßchen um die sich aber einige Sagen ranken.

 

Gesehen, fotografiert und abgehakt. Ein paar Kilometer weiter über einen Waldweg findet sich dann ein ruhiger Naturplatz mit Aussicht für die Nacht.

Bild: Pont Diable
Pont Diable

28.09.2019

 

Über schmale Jurasträßchen nach Baume les Dames schon im wunderschönen Tal des Doubs. Dem Fluss folgen wir dann bis Montbéliard, der Hauptstadt der ehemaligen Grafschaft die vom 14.

Jhdt. bis Ende des 18. Jhdt. Württembergisch war!

 

 

Bei Cernay biegen wir links ab Richtung Elsass auf die Route des Cretes, die Höhenstraße in den Vogesen. Der erste Höhepunkt ist der Hartmannsweiler Kopf, im 1. WK grausig und völlig unsinnig umkämpft mit ca. 30 000 Toten! Auf 1200 m Höhe geht’s über den Grand Ballon (Belchen) zum Pass Le Markstein. Dort finden wir einen ruhigen etwas geschützten Ü-Platz. Draußen pfeift jetzt ein eiskalter Wind und die Temperatur sinkt auf 6°C! Die Heizung läuft deshalb die ganze Nacht.

Höhenstraße der Vogesen
Höhenstraße der Vogesen
Höhenstraße der Vogesen
Höhenstraße der Vogesen

Bild: im Tal der Doubs
im Tal der Doubs

29.9.2019

 

Le Markstein

 

 

Fernsicht bis zu den die Schweizer Alpengipfeln!

Bild: Fernsicht bis zu den die Schweizer Alpengipfeln!
Fernsicht bis zu den die Schweizer Alpengipfeln!

Über den Col de la Schlucht geht´s wieder abwärts nach Colmar auf die mautfreie Elsässer Autobahn und etwa 3 Stunden später sind wir wieder daheim!

 

P. H.

 

Oktober 2019