Rouen

wo die Jungfrau von Orleans brannte!


Religiöse Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kathedrale von Westen gesehen
  • Die gotische Kathedrale von Rouen wurde um 1180 im Westen als Ersatz eines älteren Bauwerkes begonnen. Um 1235/1237 war der Bau mit dem Chor im Osten vollendet. Ab ca. 1280 wurden die Querhausfassaden erneuert. Die Westfassade entstand ab den 1370er Jahren und wurde um 1450 fertiggestellt. Das Bauwerk inspirierte Claude Monet zu dem berühmten gleichnamigen Bilderzyklus.
Place Barthélémy mit Kirche Saint-Maclou, 360°-Panorama 2019
Als Kugelpanorama anzeigen
  • Die Kirche Saint-Maclou wurde ab 1436 an der Stelle eines älteren Gotteshauses im Stil der Flamboyant-Gotik (Spätgotik) neu errichtet. 1521 fand die Kirchweihe statt. Die Sakristei wurde 1535 gebaut. Das Innere des Chorraums wurde von 1775 bis 1782 neu gestaltet. Von 1868 bis 1871 wurde der Kirchturm restauriert. Der Chor wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und formgetreu wieder aufgebaut. Die Kirche wurde 1840 als Monument historique klassifiziert und damit unter Denkmalschutz gestellt.[16]
  • Die spätgotische reformierte Kirche St-Éloi.
  • Synagoge

 

Weltliche Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Turm Jeanne d’Arc ist als Donjon einer der letzten Reste der um 1200 erbauten Burg. Hier wurde Jeanne d’Arc 1431 von den Richtern verhört. Im 19. Jahrhundert erhielt der Turm seinen oberen Abschluss mit dem hölzernen Wehrgang.
  • Der große Uhrenturm (frz. Le Gros Horloge), eine große astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert, ist eine beliebte Sehenswürdigkeit direkt in der Innenstadt.
  • Das Hôtel du Bourgtheroulde wurde 1486–1531 als schmuckreiche Renaissancearchitektur erbaut und beherbergt seit 2010 ein Luxushotel
L’aître Saint-Maclou
  • Das Pest-Beinhaus L’aître Saint-Maclou: das 1348 angelegte Beinhaus ist von mit Schnitzereien von Totentanzszenen verzierten Holzgalerien (um 1530) umschlossen. Die Gebäude beherbergen heute Kunstateliers.
  • Le Palais de Justice: Der Justizpalast, ab 1509 von R. Leroux erbaut, ist das größte nichtsakrale gotische Gebäude Europas. Unter dem Hof wurde das älteste jüdische Bauwerk Frankreichs entdeckt (um 1100).
  • Am Place du Vieux-Marché wurde am 30. Mai 1431 Jeanne d’Arc verbrannt. Seit 1979 steht am Platz die Kirche Ste-Jeanne-d’Arc, die auch die Kirchenfenster der 1944 zerstörten Kirche St-Vincent aus dem 16. Jahrhundert aufnahm.
  • Am Place de la Pucelle wurde beim Bau eines Parkhauses eine eingefasste Quelle aus dem 2. bis 3. Jahrhundert entdeckt. Eine Rekonstruktion dieser Quelle kann in der Eingangshalle des Gebäudes der EDF besichtigt werden.[17]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Secq des Tournelles: im Museum Le Secq des Tournelles befindet sich eine weltweit einmalige Sammlung von Schmiedestücken (Werkzeuge und Schlösser)
  • Musée des Beaux-Arts: Gemälde aus dem 15. bis 20. Jahrhundert (unter anderem CaravaggioVelázquezGéricaultDufyBoudin und Monet)
  • Musée de la Céramique: Keramikmuseum im Hotel d’Hocqueville
  • Musée maritime fluvial et portuaire: Museum über die Geschichte des Hafens von Rouen und die Seefahrt
  • Panorama XXL: In einer eigens erbauten Rotunde auf der rechten Uferseite der Seine werden ab dem 20. Dezember 2014 die monumentalen Rundbilder des Künstlers Yadegar Asisi gezeigt.[18]
  • Das Historial Jeanne d’Arc öffnete 2015 im Bischofspalast von Rouen seine Pforten, an dieser Stelle wurde die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc verurteilt und rehabilitiert. Anhand szenischer Video-Installationen werden das Leben der Johanna und der Rehabilitierungsprozess dargestellt.