Camaret-sur-Mer

Bild: Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, dahinter Chapelle Notre-Dame der Rocamadur und Tour Vauban
Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, dahinter Chapelle Notre-Dame der Rocamadur und Tour Vauban, Bild: Gudrun Nitzold-Briele

Website der Gemeinde Camaret-sur-Mer:

http://www.camaret-sur-mer.com/



Dies ist ein Bericht der Gastautoren:

Gudrun Nitzold-Briele und Christian Rode



Beschreibung Camaret-sur-Mer und seine Sehenswürdigkeiten

Christian Rode schreibt: Das kleine Gemeinde Camaret-sur-Mer (bretonisch: Kameled) liegt auf der bretonischen Halbinsel Crozon im Departement Finistère. Das Örtchen mit etwas über 2.500 Einwohnern besitzt eine sehenswerte Hafenbucht. Läuft man an der Hafenpromenade entlang, gelangt man an eine schmale Halbinsel, an deren Binnenufer Schiffwracks liegen, der sogenannte Schiffsfriedhof „Le Cimetière des Bateaux“.

 

Die schmale Landenge führt zur Spitze der Halbinsel, auf welcher die hautsächlichen Sehenswürdigkeiten, die alte Fischerkirche „Chapelle de Notre-Dame-de-Rocamadour“ und der Vauban-Turm „La Tour Vauban“ liegen. Die kleine Fischerkirche geht auf das Jahr 1527 zurück und bietet mit an der Kirchendecke aufgehangenen Schiffsmodellen einen originellen Anblick. Der Vauban-Turm, 1693 bis 1697 vom französischen Baumeister de Vauban gebaut, ist Teil der an den Grenzen Frankreichs verteilten „Festungsanlagen von Vauban“, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Auf der dem Hafen gegenüberliegenden Seite der schmalen Landverbindung zur Fischerkirche und zum Vauban-Turm ist ein Strand zum offenen Meer hin gelegen.

Bild: Typische Straße in Camaret-sur-Mer
Typische Straße in Camaret-sur-Mer, Bild: Christian Rode
Bild: Hafenpromenade in Camaret-sur-Mer
Hafenpromenade, Bild: Christian Rode

An der Hafenpromenade entlang befinden sich einige touristische Geschäfte und Cafés. Insgesamt macht Camaret-sur-Mer abseits der Hafenpromenade aber einen eher ruhigen Eindruck. Uns hat die entspannte Atmosphäre des Ortes mit der hübschen Hafenanlage, den Schiffswracks, der Fischerkirche und dem Vauban-Turm als Ausflugsziel jedenfalls gut gefallen.


Bild: Camaret-sur-Mer Hafen mit Hafenpromenade im Hintergrund
Camaret-sur-Mer, Hafen mit Hafenpromenade im Hintergrund, Bild: Christian Rode
Bild: Camaret-sur-Mer, Blick auf den Hafen
Camaret-sur-Mer, Blick auf den Hafen, Bild: Christian Rode
Bild: Blick auf Plage du Corréjou bei Camaret-sur-Mer
Blick auf Plage du Corréjou, Bild: Christian Rode

Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour (Text Briele)

Gudrun Nitzold-Briele beschreibt die Kapelle wie folgt: Die Kapelle Notre-Dame de Rocamadour liegt, ebenso wie der Tour Vauban, am Ende der Hafenmole von Camaret-sur-Mer.

Der älteste Teil der heutigen Kapelle geht auf das Jahr 1527 zurück; der Name ist keltischen Ursprungs und bezieht sich auf den Standort des Gebäudes („Fels in Mitten der Wasser“). 1910 wurde die Kapelle teilweise durch ein Feuer zerstört, Mobiliar und Statuen aus Holz verbrannten. Ein Jahr später fand der Wiederaufbau statt. In der Kapelle findet man verschiedene Votivgaben, zu denen auch die Schiffsmodelle gehören, die von der Decke herabhängen. Der Seitenaltar stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour, Bild: Gudrun Nitzold-Briele
Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Seitenansicht zur Chapelle, Bild: Christian Rode
Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Im Innern mit mit Blick auf den Chor mit vier Rettungsringen und Ruder, sowie rechts die Kanzel von 1915, Bild: Gudrun Nitzold-Briele
Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Der Haupaltar, Bild: Gudrun Nitzold-Briele

Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Seitenaltar aus dem 17. Jahrhundert, Bild: Gudrun Nitzold-Briele
Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Notre-Dame de Rocamadur, Bild: Gudrun Nitzold-Briele
Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Votivgaben, Schiffmodelle von der Decke herabhängend, Bild:C. Rode
Bild: Chapelle de Notre-Dame de Rocamadour in Camaret-sur-Mer
Votivgabe ein Schiffsmodell herabhängend von der Decke, Bild: Gudrun Nitzold-Briele

Bild: Camaret-sur-Mer, Tour Vauban
Tour Vauban Bild: Gudrun Nitzold-Briele

Tour Vauban

Gudrun Nitzold-Briele beschreibt den Tour Vauban wie folgt: Der Tour Vauban wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und ist eines von vielen militärischen Bauwerken des Architekten Vauban, die man in verschiedenen Städten Frankreichs findet. Der Turm diente ursprünglich der Verteidigung und war zu diesem Zweck mit Kanonen bestückt. Im 1. Weltkrieg fungierte der Turm als Trinkwasserreservoir, im 2. Weltkrieg zerstörten amerikanische Flieger das Dach mit Brandmunition. Restaurierungsarbeiten begannen 1956. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Museum.


Bild: Camarte-sur-Mer, Tour Vauban
Tour Vauban, Bild Christian Rode

Der Schiffsfriedhof von Camaret-sur-Mer

Direkt an der Hafenmole liegt der Schiffsfriedhof. Hier kann man einige Schiffswracks sehen, die schon seit Jahrzehnten dort liegen und langsam immer mehr verfallen. Für Fotografen bieten sie ein pittoreskes Motiv.

Bild: Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, dahinter Chapelle Notre-Dame der Rocamadur und Tour Vauban
Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, Bild: Gudrun Nitzold-Briele
Bild: Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, dahinter Chapelle Notre-Dame der Rocamadur und Tour Vauban
Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, Bild: Gudrun Nitzold-Briele
Bild: Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, dahinter Chapelle Notre-Dame der Rocamadur und Tour Vauban
Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, Bild: Gudrun Nitzold-Briele

Bild: Camaret-sur-Mer Schiffsfriedhof, dahinter Chapelle Notre-Dame der Rocamadur und Tour Vauban
Auf dem Weg zu dem Schiffsfriedhof und der Chapelle Notre Dame sowie Tour Vauban, Bild: Christian Rode

Bild unten, die Abeille Bourbon ist ein in Brest stationierter Hochsee-Bergungsschlepper. Man kann das Schiff häufig vor Camaret-sur-Mer sehen, da es hier vorbei muss, wenn es von Brest aus auf die offene See hinaus fährt.

Bild: Hochbergungsschlepper Abeille Bourbon in Camaret-sur-Mer
Hochbergungsschlepper Abeille Bourbon Bild: Gudrun Nitzold-Briele