Castelnou


Bild: Calstelnou gehört zu den schönsten Dörfer Frankreichs "Les plus Beaux Villages de France"
Calstelnou gehört zu den schönsten Dörfer Frankreichs "Les plus Beaux Villages de France"
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Regionales Touristenbüro Apres-Thuir mit Castelnou:

https://aspres-thuir.com/castelnou/




Beschreibung des Ortes Castelnou

Castelnou ist ein mittelalterliches Bilderbuchdorf, weshalb es gut renoviert, auch zu den "Les Plus Beaux Villages de France" gehört. Gelegen an einem Hügel zieht es sich hinauf bist zur Spitze, wo diese von eine Burg gekrönt wird. Umgeben ist das Dorf von grünen Wäldern und Weinreben und den Bergen der Pyrenäen.

 

Vom höchsten Punkt auf der Burg reicht der Blick aber auch bis zum Mittelmeer. Im 10. Jahrhundert wurde Calstenou gegründet und hat sich seine mittelalterliche Aura bewahrt. Geprägt wird der Ort durch seine Reste eines Ringwalls mit einem schmucken Stadttor und dem über der Stadt liegenden Château.

 

Auf einem Hügel gibt es noch den Turm von Castelnou aus dem 13. Jahrhundert. Er sollte eine Eroberung des Dorfes und der Burg verhindern und galt als Signalturm. Sehenswert ist auch die Kirche "Eglise Sainte-Marie du Mercada" mit ihrer barocken Ausstattung.

 

Man sollte den beschaulichen Ort in aller Ruhe erkunden, vorbei an Häusern mit grob gehauenen Felssteinen und den bemerkenswerten halbkugelrunden Backöfen von früher, die manche Häuser schmücken.

 

Etwa 5 Km außerhalb des Ortes gibt es die alte Chapelle Saint Martin de la Roca die allerdings zu dem Nachbarort Camelas gehört und in den Schriften erstmals 1259 erwähnt wurde

Bild: Castelnou mit Burg
Castelnou mit Burg und unten links der oben beschriebene Signalturm aus dem 13. Jahrhundert
Bild: Castelnou
Im Dorf
Castellnou dels Aspres. El poble 1

Stadttor zum Dorfeingang

Urheberrecht: Claudefa Via Wikimedia

 

Bild: Castelnou
In den Straßen des Dorfes

Bild: Stadttor Castelnou
Stadttor vom Innern der STadtmauern
Bild: Haus mit altem traditionellen Backofen im oberen Teil in Castelnou
Haus mit altem traditionellen Backofen im oberen Teil
Bild: Castelnou
Mairie
Bild: Castelnou
In den Straßen des Dorfes
Bild: Castelnou, Kirche Église Sainte-Marie du Mercadal
Blick auf die Kirche Église Sainte-Marie du Mercadal aus dem 13. Jh.


Das Château von Castelou

Die Burg wurde um 900, also zur gleichen Zeit wie das Dorf erbaut. Die Mauern der Anlage folgen in der Form eines unregelmäßigen Fünfecks  dem steilen Verlauf des Felsens, auf dem es gebaut wurde. Bis 1321 diente es als Militär- und Verwaltungshauptstadt.

Bild: das Château in Castelnou
Zinnengekrönte Burg
Bild: Castelnou

 

Mehrfach wurde die Burg belagert, besonders während der Kriege zwischen den Königen von Mallorca und Aragón von 1285 und 1295  und den Herren von Castelnou und des Gouverneurs von Roussillon. 1559 wurde die Burg stark beschädigt und in der Folge nicht mehr bewohnt. Castelnou wurde später eine Baronie, die bis 1789 mehrfach die Besitzer wechselte , genau wie die Ruine welche nach der Französischen Revolution in den Besitz der Gemeinde Castelnou überging. Im Jahr 1875 wurde es an den Vicomte von Satgé verkauft. Mehrfach wurde die Burg restauriert, sodaß sie ab 1900 eine elegante bewohnbare Festung war. Leider wurde sie im Jahre 1981 durch einen Brand vernichtet. 1987 erwarb eine Immobiliengesellschaft das Gebäude und restaurierte es abermals. 


Bild: Eingang zur Burg in Castelnou
Eingang zur Burg
Bild: Eingang zur Burg in Castelnou
Eingang zur Burg in Castelnou
Bild: Castelnou
Burg in Castelnou

Bild: Castelnou
Ausstellung in der Burg
Bild: Castelnou
Bild: Castelnou
Bild: Castelnou


Chapelle Saint-Martin-de-la-Roche

 

 

Die Chapelle Saint-Martin-de-la-Roche ist im romanischen Stil erbaut, die aus einem Kirchenschiff und einer halbkreisförmigen Apsis besteht. Trapezförmig misst es 6,50 mx 9,60 m. Auch von ihrem Standort hat man eine weite Rundumsicht.

 

1644 beschloss Pater Honoré Ciuro (Honorat Ciuro), die Kapelle in eine Einsiedelei umzuwandeln. Ende des 17. Jahrhunderts kam es zu einer Zunahme von Einsiedeleien, die die vielen verlassenen religiösen Gebäude (Kastralkapellen, alte Pfarreien usw.) zu´neuem Leben erweckten. Zwei Jahre später erhielt die Einsiedelei eine Unterkunft. Bis dahin lebte der Einsiedler in seiner Kapelle.

 

1790 unterdrückten antiklerikale Gesetze alle religiösen Gebäude, die keine Pfarreien waren. Damit wurde die Kapelle geschlossen, konnte aber einige Jahre später im Jahre 1801. wiedereröffnet werden, als Gesetze gelockert wurden. 

1838 gab es eine erste Restaurierung des Daches. Ende des 20. Jahrhunderts wurde dann die Kapelle restauriert und zwar in den Jahren 1969und 1977.



Bild: Castelnou
Weit reicht der Blick an einem romantischen Abend bis ans Mittelmeer