Aberküste - Côte des Abers

Côte des Abers
Côte des Abers

Beschreibung der Côte des Abers - Aberküste

Die bizarre Aberküste ist etwa 70 km lang und erstreckt sich von Plouescat im Norden bis Plougonvelin im Süden in dem Département Finistère. Die Küste wird durch zahlreiche Buchten sogenannte "Aber" geprägt. Es sind dies Flüsse, die in das Meer laufen aber das Wasser wird oft durch das Meer zurückgedrängt. Will man sie abfahren werden es aber durch die vielen Umfahrungen doch etwa 100 - 120 km. Ich bin diese Küste teilweise entlang gefahren und werde hier die Orte, die ich aufgesucht habe beschreiben. Wenn es besondere Orte oder Sehenswürdigkeiten gibt, werden diese auf einer eigenständigen Sonderseite beschrieben, hier auf der Seite aber verlinkt. Mit der Beschreibung beginne ich im Norden.

Phare de Pontusval

Bild: Phare de Pontusval in der Bretagne
Phare de Pontusval

Auf einer eigenständigen Seite habe ich hier den Phare de Pontusval mit seinem Umfeld beschrieben. Ein Bild des Leuchtturms auf dieser Seite seht Ihr oben als erstes.

Bild: Strand am Phare de Pontusval
Strand am Phare de Pontusval
Bild: Strand am Phare de Pontusval
Strand am Phare de Pontusval mit Blick zum Leuchturm Brignonan-Plage

Le Village de Méneham

Auch dieses interessante Museumsdorf habe ich hier beschrieben. Es ist auch dort ein bekanntes Haus zwischen den Felsen, das aber nicht mit der Maison Le Gouffre in der Bretagne verwechselt werden sollte.

Bild: Le Village de Méneham in der Bretagne
Museumsdorf Méneham
Bild: Le Village de Méneham in der Bretagne
Haus zwischen den Felsen bei der Village de Méneham

Pointe de Vue de l´île de Vierge und Plage Sainte-Marguerite

Beides sind zwei herrliche Aussichtspunkt mit Blick auf die Leuchttürme der Ile Vierge und das bizarr mit Felsen zerklüftete Meer. Standorte zum verweilen, zum baden und auch evtl. einem Picknick.

Bild: Blick auf l´Île Vierge mit ihren Leuchttürmen in der Bretagne
Blick auf l´Île Vierge mit ihren Leuchttürmen
Bild: Strand an dem Pointe de Vue de l´Ile de Vierge in der Bretagne
Der Strand an dem Pointe de Vue de l´Ile de Vierge, hier gibt es kaum Touristen
Bild: Blick an der Plage Sainte-Marguerite in der Bretagne
Traumhaft der Blick an der Plage Sainte-Marguerite
Bild: Blick an der Plage Sainte-Marguerite in der Bretagne
Wandern in den Dünen an der Plage Sainte-Marguerite
Bild: Sonnenuntergang an der Plage Sainte-Marguerite in der Bretagne
Sonnenuntergang an der Plage Sainte-Marguerite

Aber Benoît

Der Aber Benoît ist ein Fluss im Départent Finistére. Er entspringt im Gemeindegebiet Saint-Divy nördlich der Rade de Brest. Sein Wasser mündet nach rund 31 Km zwischen Saint-Pabu und Landéda in den Ärmelkanal. Hier wird der Aber Benoît im Mündungsbereich auf einen Abschnitt von ca. 12 km von den Gezeiten beeinflusst. Er ist zusammen mit dem Aber Ildut und dem Aber Wrac´h der Namensgeber der Côte des Abers.

Bild: Blick auf den Aber Benoît in der Bretagne
Blick auf den Aber Benoît bei PENN AR CRÉAC´H
Bild: Blick auf den Aber Benoît
Aber Benoît

Portsall

Portsall ist ein Ortsteil von Ploudalmézeau an der Küste. Portsall hat einen kleinen Naturhafen. Draußen vor der Küste sind viele kleine Felsen und Hindernisse die teilweise mit Seezeichen und Leuchttürmen versehen sind. Diese Hindernisse und die Strömung bereiten der Schifffahrt große Schwierigkeiten beim befahren. Ein trauriger Belegt dafür ist der Unfall des Tanker Amoco Cadizam am 16.3.1978, als dieser unweit der gefährlichen Küste havariert. Der Ölteppich erreichte zuerst den kleinen Naturhafen, bevor er sich über die 300 Kilometer Küstenliene verteilte. Ein zerbrochener Anker der Amoco Cadiz an der Hafenmole erinnert bis heute an dieses Unglück. Manchmal sind im Frühjahr und Herbst Wrackreste bei Niedrigwasser in den Springfluten zu sehen. Besonders bei der Weiterfahrt Richtung Trémazan entlang der D127 kann man die zerklüftete Küste mit diesen beschriebenen Hindernissen gut erkennen.

Bild: Der Anker der Amoco Cadiz und der Blick auf die Küste vor dem Hafen in Portsall
Der Anker der Amoco Cadiz und der Blick auf die Küste vor dem Hafen in Portsall
Bild: Portsall in der Bretagne
Hafen von Portsall
Bild: Hafen in Portsall
Viele Hindernisse und Felsen vor der Küste mit Leuchttürmen
Bild: Hafen von Portsall in der Bretagne
Portsall
Bild: Hafen in Portsall
Fischerboot

Bild: Blick gegenüber Portsall vom Parkplatz an der D127 Beg ar Manac´h
Wild romantisch aber gefährlich für die Schifffahrt, Blick gegenüber Portsall vom Parkplatz an der D127 Beg ar Manac´h

Chapelle Saint-Samson

Bild: Chapelle Saint-Samson bei Landunvez in der Bretagne
Chapelle Saint-Samson

Die Chapelle Saint-Samson liegt an der Küste von Landunvez an der D 127 einer Straße entlang der Küste. Der Standort der Kapelle mit seiner Umgebung war schon in prähistorischer Zeit eine Kultstätte.  Unweit vom Eingang zur Kapelle findet man eine gallische Stele und einen Brunnen, was auch bezeugt, dass es zur Keltischen Zeit eine heilige Stätte gab, die in der Folgezeit christianisiert wurde. Zwei Granitkreuze befinden sich einmel neben der Kirche und neben dem Brunnen. Der Sage nach soll das Quellwasser noch heute bei Rheuma und Augenkrankheiten Heilung versprechen. Die heutige Kapelle wurde 1785 errichtet und zeigt sich im Innern sehr nüchtern. Sie ist dem Heiligen Samson gewidmet.

Bild: Im Innern der Chapelle Saint-Samson bei Landunvez in der Bretagne
Im Innern der Chapelle Saint-Samson

Der Altar aus dem 18. Jahrhundert wird links begrenzt von Saint-Samson mit einer bischöflichen Mitra und rechts vom heiligen Yves der als Magistrat gekleidet ist. An der Decke über dem Altar des Altar findet man noch alte freigelegte Malereien. Ein Modell eines Schiffes findet man wie in vielen Kirchen der Bretagne an der linken Wand.

Bild: Statue Saint-Isidore in der Chapelle Saint-Samson bei Landunvez in der Bretagne
Saint-Isidore
Bild: im Innern der Chapelle Saint-Samson bei Landunvez in der Bretagne
Freigelegte Deckenmalerei
Bild: Chapelle Saint Samson bei Landunvez in der Bretagne
Brunnen mit Granit-Kreuz
Bild: Bleiverglasung in der Chapelle Saint-Samson bei Landunvez in der Bretagne
Saint-Samson in einer Bleiverglasung

Bild: Chapelle Saint-Samson bei Landunvez in der Bretagne
Chapelle Saint-Samson bei Landunvez in der Bretagne

Küste bei Argenton und Porsponder

Bild: Am Port Argenton bei Ebbe, links klein im Hintergrund Phare du Four
Am Port Argenton bei Ebbe, links klein im Hintergrund Phare du Four
Bild: Bucht in der Gemeinde Porsponder am Restaurant Le Chenal
Bucht in der Gemeinde Porsponder am Restaurant Le Chenal
Bucht in der Gemeinde Porsponder am Restaurant Le Chenal
Blick in die südliche Richtung

Point de Crosen in der Kommune Plourazel

Der Pointe de Corsen ist ein Kap und gehört zu der Gemeinde Plouarzel. Er ist der westlichste Punkt von Kontinental-Frankreich. In seiner Nähe befindet sich der  Leuchtturm von Trézien.

Bild: Pointe de Corsen in der Bretagne
Pointe de Corsen in der Mitte der Leuchtturm von Trézien
Bild: Pointe de Corsen in der Bretagne
Die Küste am Pointe de Crosen
Bild: Pointe de Corsen in der Bretagne
Tafel am Pointe de Crosen

Le Conquet am Aber Croaé

Westlich von Brest liegt der Ort Le Conquet am Aber Croaé, ein Wanderparadies im Land der Iroise. Ich habe hierzu eine besondere Seite die Ihr wegen der umfangreichen Beschreibung hier findet. Deshalb hier nur zwei Bilder.

Bild: Le Conquet in der Bretagne
Le Conquet, zentraler Platz
Bild: Le Conquet in der Bretagne
Die Bucht von Le Conquet

Pointe de Saint-Mathieu

Der Pointe Saint-Mathieu ist das westlichste Ende Frankreichs, und ist mit seinem Leuchtturm (Sémaphore) ein Ort der Geschichte und des Gedenkens. Als ein symbolträchtiges Monument, mit dem Kenotaph, der Gedenkstätte für alle bretonischen Seeleute, liegt der Pointe Saint-Mathieu auf einer ca. 20 Meter hohen Klippe in der Gemeinde Plougonvelin. Auch für diese Stätte habe ich wegen der umfangreichen Sehenswürdigkeiten eine gesonderte Seite "Pointe Saint-Mathieu" geschrieben mit vielen Fotos. Schau sie Euch hier an.

Bild: Pointe de Saint-Mathieu in der Bretagne
Blick auf die Leuchttürme und die Abtei
Bild: Pointe de Saint-Mathieu in der Bretagne
in der Ruine der Abtei am Pointe de Saint-Mathieu

Plougonvelin - Fort Bertheaume

In der Gemeine Plougonvelin, die das Ende im Süden der Côte des Abers darstellt, findet man an der Küste das Fort Bertheaume. Nur durch eine Brücke ist das Fort Bertheaume mit dem Festland verbunden. Von hier konnte man in früheren Jahren aus 37 Meter Höhe die Zufahrt  in die Rade de Brest bestens bewachen. 1474 wird das Fort erstmals urkundlich erwähnt und wurde 1558 zerstört. Vauban ließ eine Geschützstellung errichten um die Bucht von Brest zu schützen. Die heutige Anlage stammt aus dem 18. Jahrhundert, als man auch ein 13 Meter unter der Erde liegendes Pulverlager mit verbaute. 1835 wurde dann die erste Brücke gebaut. 1886 wird auf der Landseite eine Küstenbatterie gebaut. Sie besteht aus zwei 32cm Kanonen. Die Felseninsel selbst dient nur noch für Suchscheinwerfer und Feuerleitung.

Das Fort kann heute lediglich in den Monaten Juli und August besucht werden. Ansonsten dient es heute einem Adventur-Unternehmen zur Nutzung einer Seilrutsche (wie auch auf den Fotos zu sehen) und eines Klettergarten. 

Bild: Fort Bertheaume in Plougonvelin in der Bretagne
Fort Bertheaume in Plougonvelin
Bild: Fort Bertheaume in Plougonvelin in der Bretagne
An der Seilrutsche geht es über die kleine Bucht
Bild: Fort Bertheaume in Plougonvelin in der Bretagne

Bild: Fort Bertheaume in Plougonvelin in der Bretagne
das Wachgebäude
Bild: Fort Bertheaume in Plougonvelin in der Bretagne
Wachgebäude und Rundbogenbrücke

Direkt neben dem Fort liegt der schöne Strand Plage du Perzel in Plougonvelin. Es gibt aber zwei weitere Strände, die Plage des Trois Curés und die Plage du Trez Hir, die den größten Strand hat. 

Bild: Strand Plage du Perzel in Plougonvelin in der Bretagne
Strand Plage du Perzel

Bei einem Spaziergang durch den Ort entdeckt man immer wieder Gärten mit Hortensien und mediterranem Blumenschmuck.

Bild: Plougonvelin in der Bretagne
Bild: Plougonvelin in der Bretagne

Bild: Plougonvelin in der Bretagne
Hortensien
Bild: Plougonvelin in der Bretagne